ÜBER MICH

Aus nächster Nähe

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Wie gesagt, das Leben, das Universum, Gott oder wie immer man das nennen mag, hat es wirklich gut mit mir gemeint. Es hat mir zwar Steine in den Weg gelegt oder mich Nahtoterlebnisse erleben lassen, aber die haben mich auch Stufen zu erklimmen erlaubt, wofür oft mehrere Leben erforderlich sind. Weil ich brav meine Arbeit erledigt habe? Vielleicht. 
 

Die nächste Stufe kam vier Jahre später. Ich sollte ab sofort Schamanismus lehren. Aber was? Und wo sollte ich Schüler herbekommen? Die Frage hätte ich nicht stellen müssen. Vier Wochen später hatte ich, wie von Zauberhand geschaffen, vier Kurse mit jeweils sechs Schülern parallel. Und was ich lehren sollte, floss von meinem Spirits einfach durch mich hindurch. Meine damalige Ehefrau schrieb mit und so entstand das erste Skript. Weitere folgten rasch.

Sechs Jahre später erhielt ich die Berufung zu etwas, was ich nur mit „Living Spirit“ übersetzen  konnte. Ein lebendiger Geist? Was sollte ich mir darunter vorstellen? Auf jeden Fall waren meine Fähigkeiten dadurch ins Schöpferische gewachsen. Etwas, was ich mit großem Respekt behandelte und einsetzte, heißt sehr selten. Zugleich erhielt ich den Auftrag, die nächste Generation des  Schamanismus - Schamanismus 2.0 - zu entwickeln. Ich hatte zunächst keine Ahnung, was das bedeuten sollte, aber ich stellte fest, dass sich mein Lehren daraufhin erneut sehr veränderte.

Ich lehrte nicht mehr selbst, sondern ließ lehren – durch unsere eigentlichen Lehrer, unsere Spirits, diejenigen, die weitaus mehr wussten als ich und von denen ich all mein Wissen hatte. Dieter Graf-Neureiter sollte das später Laising nennen. Er hat dazu einen wundervollen theoretischen Überbau geschaffen - aber nicht die Einfachheit dieses Zugangs erreicht. Professor Mikhail Petrovic Schetinin ist mit seinen Kindern in dieser Hinsicht deutlich weiter gekommen, hat aber ebenfalls nicht diesen sehr einfachen, bewussten Zugang finden können, genauso wenig wie sein deutscher Ableger ISKA.

 

Anderthalb Jahrzehnte später entstand aus meinen ersten Anfängen nicht nur Schamanismus 2.0, sondern auch nach intensiver Forschung mit einigen Kollegen eine neue Form der Mathetik. Wir haben wir dieser Form des Lernens mit einem Anleiter den Namen Angewandte Universelle Mathetik (AUM) gegeben - die Kunst des Lernens, Lebens und Wirkens. Damit ist mein Auftrag abgeschlossen und geht jetzt in die Welt.

Aber, das war noch nicht alles, was das Universum an Überraschungen für mich bereithielt. Ende 2006 schien sich etwas Großes anzubahnen. Seltsame Dinge geschahen mit mir und ich geriet zunächst in einen verwirrten Zustand, dem dann vier Wochen tiefe Ruhe in mir folgten. Und dann geschah es. Das Universum machte mir eins seiner größten Geschenke: Am 18. Januar 2007 um 4:00 Uhr morgens erwachte ich aus dem unbewussten Sein.
Eine völlig neue Form von "Reise" begann.

Als Scanner-Persönlichkeit ("Querdenker") HSP und Sensitiver war ich zuvor bereits, auch durch langjährige Erfahrung sehr gut als Therapeut geworden. Nun kamen auf äußerst kreative Weise neue, teils sehr einfache Techniken und Methoden dazu, die immer schwerere oder komplexere Fälle lösbar werden ließen. Aber nicht nur das. So wie Tyohar, ein Erleuchteter mir vorausgesagt hatte: Mit dem Erwachen beginnt das Lernen erst.

 

Unbehindert von einem begrenzenden Ego begann eine mehrjährige Zeit intensiven Abbaus von angesammelten problematischen Themen, Glaubenssätzen und Traumata. Dann verlangsamte sich das Tempo. Dafür wurden die Themen schwerwiegender bis schlussendlich die ganz schweren Traumata auftauchen, solche, die ich "das ganz alltägliche Grauen" taufte (potentiell das, was man im therapeutischen Sprachgebrauch PTBS nennt). So schwerwiegend, dass ich dafür eigene Verfahren entwickeln musste.

 

Was ich dabei auch entdeckte, war, dass HSP solche Dinge einigermaßen gut überlebten, ja geradezu prädestiniert waren, solches zu überleben. Eine neue Form schamanischer Nahtoderlebnisse? Wahrscheinlich. Bald gab es praktisch nichts mehr, was ich nicht selbst erlebt und überlebt hatte oder in der Arbeit mit meinen Klienten kennenglernt hatte. Zudem war mein "Gottvertrauen" derart angewachsen, dass mich kein Thema mehr in Angst und Schrecken versetzen konnte und keine therapeutische Arbeit mehr zu schwer erschien. Zudem begann ich über die Mathetik zu begreifen, dass die russische "Energiemedizin" Recht hatte, auch wenn sie die Theorie dahinter nicht verstanden hatte: Ein kranker Körper kann von einem Gesunden lernen, wie er gesund werden kann. Er lernt es nicht über die Energie (?), sondern über das Wissen, was in den Quanten des Gesunden gespeichert ist. 

Mitten in der Forschung zur "Angewandten Universellen Mathetik" beschloss das Universum, mir sein ultimatives Geschenk zu machen und mich zu "erleuchten". 

Ist meine "Reise" durch die Inkarnationen damit beendet? Es sieht so aus. Alle "Pflicht"-Aufgaben sind erfüllt.

Aber ich darf mir jetzt selbst neue Aufgaben aussuchen - und für alle Wesen da sein, so sie es denn wollen.